SOS - Mopsnotfall 
hier wurde geholfen
 

Notfall - Mops Motti

Motti's Fall war ursprünglich an einen anderen Verein herangetragen worden. Dort war man jedoch nicht wirklich daran interessiert Motti schnell und unbürokratisch zu helfen. Da es jedoch pressierte sind wir kurzfristig eingesprungen obwohl unser Verein noch keine 2 Wochen alt war. Es ging immerhin darum Mottis Augenlicht zu erhalten.


Was war passiert? Motti hatte es bös am Auge erwischt. So schlimm, dass in einer Not-OP das Auge zugenäht werden musste, damit es besser abheilen kann. ​

Da die Heilung trotz OP und ständiger Tropfen und Salbenanwendung nicht wirklich voran ging, und Motti kurz davor stand das Auge zu verlieren, zog der Tierarzt seinen letzten Joker. Neu entwickelte, sehr teure Augentropfen aus den USA. Wir haben die Kosten übernommen, denn wir wollten mithelfen, Mottis beide Augen zu erhalten.

Mit Erfolg! Das Auge ist nun auf dem Weg der Besserung, die Sehkraft und das Auge konnten erhalten werden. Wir freuen uns für Motti!

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© privat

 

Notfall - Mops Tinchen

Das ist Tinchen (12 Jahre).

Tinchen kam vor 6 Jahren als Notmops mit Übergewicht, einem Leistenbruch und voller Angst zu seinem neuen Frauchen.

Vor 2 Jahren wurde bei ihr das Vestibularsyndrom festgestellt. Und sie lief langsamer als sonst, was aber nicht störte. Mit der Zeit fing das schleifen der Hinterpfötchen beim Laufen an und auch andere Alterszipperlein machten sich bemerkbar.

 

Im März 2020 machte die Bandscheibe dann endgültig. nicht mehr mit. Sie stand auf und fiel sofort wieder hin. Tinchen war sofort zum TA gebracht worden, der bereits vor einiger Zeit vorgewarnt hatte, dass es eines Tages passieren könnte, dass sie mal nicht mehr laufen könnte. Dieser Fall war nun eingetreten. 

Was tun? Es gab zwei Optionen, Tinchen erlösen (was nicht in Frage kam, da sie ansonsten munter und frech war wie immer) oder  einen Rollstuhl für Tinchen beschaffen. Wir konnten als Verein - DANK eurer Hilfe und Euren Spenden - Tinchen's Familie mit € 150 für einen Rolli unterstützten. Wir waren alle gespannt wie Tinchen ihn annehmen würde. 

Was sollen wir sagen, kaum war sie angegurtet rollte sie los. Nach einigen Anpassungen und Übungen  rollt Tinchen nun ganz stolz und selbstverständlich mit ihrem Rolli durch die Gegend und ist wieder voll mit dabei. Allzeit gute Fahrt Tinchen!

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Notfall - Mops Wilma

Wilma hatte in der Vergangenheit öfter mit Augenproblemen zu kämpfen. Immer wieder Entzündungen, tränende Augen. Natürlich wurde behandelt und es war wieder gut und kurz darauf das gleiche wieder von vorne. Dann wurde letztes Jahr von einem Augentierarzt die richtige Diagnose gestellt, Entropium (Rolllid) am Unterlid im Bereich der Augeninnenwinkel beidseitig festgestellt und Distichiasis (einzelne falsch wachsende Wimpern). Es wurde dann erst mal konventionell behandelt, also mit Salben und Tropfen, doch das brachte nicht wirklich Besserung.

Im Januar 2020 wurde Wilma dann vom Augentierarzt operiert. Alles verheilte gut und erstmal schien alles ok, das Problem beseitigt. Doch dann fingen plötzlich die Augenprobleme wieder an und der Haustierarzt verschrieb erst eine, dann ein paar Tage später eine andere Augensalbe, die Wilma nun dauerhaft bekommen sollte. Leider hatte es die zweite Augensalbe so richtig in sich. Sie enthielt neben Antibiotika auch Cortison (Entzündungshemmer) und Lidocain (Betäubungsmittel) und sollte daher normalerweise nur kurzzeitig bei Verletzungen am Auge angewandt werden, denn Cortison macht die Haut dünn. Nicht nur am Körper, sondern auch am Auge. Leider hat die Salbe daher nicht wirklich geholfen, sondern aufgrund der natürlich viel zu langen Anwendungsdauer die Hornhaut an beiden Augen so ausgedünnt, dass plötzlich richtige Löcher drin waren (Foto 2 und 3). Nach dem eine Behandlung mit Salben und medizinischen Kontaktlinsen nicht zum Verschluss führten, wurde für das linke Augen eine weitere OP notwendig um das Auge zu erhalten.

 

Jeder der selbst schon einmal einen Mops mit Augenproblemen hatte, weiß dass die Behandlung neben viel Geduld auch viel Geld verschlingt. Beim Frauchen von Wilma hat sich das ziemlich summiert,. Das wäre in normalen Zeiten noch kein so großes Problem gewesen.  Aber, Wilmas Frauchen ist selbst schwer erkrankt, kann derzeit auch nicht richtig arbeiten und deshalb hatten schon Freunde unterstützend für die TA-Kosten unter die Arme gegriffen, doch auch da wurde es langsam knapp. Wir haben nach Prüfung des Falls in unseren Notfalltopf gegriffen und einen Teil der OP-Kosten für die Abdeckung des Lochs im linken Auge (Foto 3) übernommen. Die OP war erfolgreich, Wilma hat sie gut überstanden noch ist das Auge und ist nun hoffentlich auf dem Weg der Genesung. Wir drücken weiterhin die Daumen und Pfoten.

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© Dres. Hüby

© Dres. Hüby

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Notfall - Mops Matilda

Am Donnerstag 8.10.2020 war Matilda ( 2 Jahre alt) gerade mit ihrem Frauchen Gassi, als sie sich erschrak, losriss und panisch auf die Straße lief. Dummerweise kam dort gerade ein Auto.
Matilda hat jedoch zum Glück einen sehr guten und aufmerksamen Schutzengel. Er konnte das Allerschlimmste verhindern, sie hat überlebt. 

ABER sie hat massive Verletzungen davon getragen, die operativ versorgt werden mussten.

Trotzdem ist sie damit noch nicht über den Berg, denn leider wurde bei dem Vorfall auch hintere rechte Pfote sehr in Mitleidenschaft gezogen, die komplette Haut dort abgeschürft/abgerissen, tlw. sind Muskeln, Sehnen und Knochen zu sehen.

Das heißt die Heilung wird lange dauern und es wird vermutlich auch eine Hauttransplantation benötigt. Vor allem aber muß während des Heilungsprozesses immer wieder nekrotisches, d.h. abgestorbenes Gewebe (am 12.10. das erste Mal) in Narkose entfernt werden, damit es nicht zu einer Sepsis (Blutvergiftung) kommt und um zu verhindern, dass die Pfote amputiert werden muss.
 

Dass dies sehr teuer ist, kann sich jeder vorstellen. Alleine in den ersten 3 Tagen sind schon rund 1100.- € angefallen und Sparbuch des Frauchen von Matilda (die noch in Ausbildung ist und daher auch nicht so viel verdient) ist nun leer.

Deswegen ist für die restlichen noch kommenden Tierarztkosten die für die Genesung von Matilda benötigt werden (vorsichtige Schätzung der Klinik ca. 3000 €) der Mopsnothilfe e.V. als Unterstützer eingesprungen.

Da dies aber auch für unseren, noch jungen Verein eine große Summe ist, brauchen wir für MATHILDA Eure Unterstützung! Bitte helft mit. Jeder Euro zählt!!!  

Spenden für Matilda und unsere anderen Notfelle ist über unsere Website direkt hier möglich: https://www.mopsnothilfe.de/spenden

Oder auch über Paypal:

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© privat

 

Notfall - Mops Carlos

Der Hilferuf für Carlos (fast 11)  erreichte uns am 3. März 2021. Carlos' Probleme begannen aber schon gut vor gut 5 Jahren  praktisch über Nacht und traten sehr massiv auf, d.h. das Laufen fiel sehr schwer. Zahlreiche Arztbesuche (die Erstdiagnose lautete schwere HD) und Therapien folgten. Trotz Goldakupunktur  und anderen Maßnahmen wie  Physio, Tabletten etc. wurde und wurde es nicht besser.

Der Arzt wurde gewechselt, es wurde endlich ein MRT gemacht. Die Schockdiagnose: Zyste am Rückenmark mit massiver Einschränkung der Nerven. Die Prognose war, abgesehen von den Kosten (rund 5.000 €) eher mäßig und es hieß es könnte auch ein Rezidiv auftreten. Es wurde entschieden aufgrund des Risikos und der geringen Chancen, mit der bisherigen Behandlung (Physio und Bewegung nach nach Anleitung draußen) weiter zu machen um Carlos' Restfunktion zu erhalten.

 

Das funktionierte mehrere Jahre gut. Dann kam der strenge Winter 2020/2021 mit Unmengen von Schnee, der eine Bewegung draußen für Carlos praktisch unmöglich machte, so dass die noch vorhandene Restmuskulatur trotz aller  Bemühungen weiter schwand.

Die Empfehlung war nun einen Rolli für Carlos anzuschaffen. Finanziell, aufgrund der aktuellen Situation des Frauchens, nicht machbar. Wir prüften den Fall und konnten Carlos mit einem Rolli helfen. 
Frauchen hatte bevor der Rolli geliefert wurde Bedenken, ob und wie er wohl damit klar kommen wird und ob er sich überhaupt an das Hilfsmittel gewöhnen würde. Carlos hat ihr bei der ersten Anprobe (siehe Video) gezeigt, dass er ihre Bedenken so gar nicht teilt. Noch bevor der Rolli richtig eingestellt war, flitzte er schon mal probehalber los, als wäre er nie anders unterwegs gewesen. Er hatte, wie praktisch alle Handicap-Tiere sofort erkannt, mit dem Ding habe ich meine frühere Mobilität wieder.


Wir wünschen dem neuen "Rollmops" Carlos noch viele schöne Jahre mit seinem flotten Flitzer und allzeit gute Fahrt.
 

© privat