Glücksmöpse (vermittelt)
 

Notmops Johan

Am 28.1.2020 erreichte uns per eMail ein dringender Notruf aus Hamburg. Der 14-jährige Johan hatte ein paar Tage zuvor sein Frauchen verloren und brauchte dringend ein neues Zuhause, denn bei einer Freundin des Frauchens könne er nicht auf Dauer bleiben.

Wir klemmten uns ans Telefon um zusätzliche Infos zu Johan zu bekommen.

Ein paar Stunden später lief bereits die Suche nach einem neuen finalen Sofaplatz über alle unsere Kanäle. Alleine auf Facebook klickten innerhalb weniger Stunden über 50.000 Menschen unser Posting an und teilten es 589 mal.

Bereits am nächsten Morgen gab es die erste ernsthafte Interessentin für Johan und kurz darauf weitere Anfragen.

Wir sind sicher, dass das verstorbene Frauchen schützend die Hand über Johan gehalten hat, denn unter den Menschen die Johan aufnehmen wollten war auch eine Familie aus Hamburg (in der bereits 2 ältere Möppels lebten),  die ihn und sein verstorbenes Frauchen bereits von früher kannten.

Eindeutig die beste Lösung für Johan, der ja durch den plötzlichen Verlust des Frauchens (er war dabei) sowieso traumatisiert war. Und so konnte er bereits am 31.1.2020 in sein neues finales Zuhause umziehen, wo er direkt mit den beiden mopsigen Mitbewohnern ins Körbchen hüpfte und sich von ihnen und seinen neuen Menschen bekuscheln lies. Ein echt mopsiges Happy End!

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Notmops Monty

Anfang Januar 2020 bekamen wir eine Nachricht. Es ging um Monty, gerade mal 8 Monate jung. Er lebte zusammen in einem Rudel mit 3 anderen Möpsen. Dort wurde er extrem gemobbt seit er in die Pubertät gekommen war. Alle Versuche vor allem zwischen den Rüden zu intervenieren und schlimmere Streitereien zu verhindern waren nicht wirklich von Erfolg gekrönt. Auch wenn er nur versuchte seinen Anteil Streicheleinheiten einzufordern ging der Kampf sofort wieder los. So hat sich die Familie schweren Herzens entschlossen, Monty abzugeben um ihm die Chance auf ein glückliches Leben zu geben. Kurz zuvor hatte sich zufälligerweise eine Familie bei uns als Interessenten für einen Notmops registrieren lassen. Wir haben also Monty und seine Geschichte kurz vorgestellt. Was sollen wir sagen? Es war Liebe auf den ersten Blick! Nachdem auch die Vorkontrolle positiv ausfiel konnte Monty kurz darauf umziehen und wohnt jetzt im schönen Franken, in Fürth. Innerhalb kürzester Zeit hat er seine  Familie um die Pfoten gewickelt. Mit dem Papa kuschelt er gerne mal beim Fernsehschauen aber seine ganz große Liebe ist das neue Frauchen, dieser folgt er auf Schritt und Tritt und läßt sie nicht aus den Augen und reagiert sofort auf ihre Befehle. So ist er inzwischen perfekt in Sitz, Platz, Bleib und auch Pfötchen/High Five hat er schon gelernt. Ein Happy End also für Monty.

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Notmops Frodo

 

Mitte März 2020 erreichte uns ein verzweifelter Anruf. Randale im Rüden-Rudel. Es war sogar Blut geflossen und das nicht nur einmal.

Was war passiert. Der 6-jährige Frodo wurde einige Jahre als Deckrüde mißbraucht, bevor er ausgedient hatte und zu seiner Familie gezogen war in der noch weitere Rüden leben,

Am Anfang war alles ganz unproblematisch. Frodo integrierte sich offensichtlich problemlos ins Rudel. 


Doch bereits nach kurzer Zeit kam es immer wieder zu Reibereien und richtigen Angriffen im Rudel, die das Rudel unter sich klärte bzw. von der Familie unterbrochen werden konnten.

Doch vor etlichen Wochen kam es erstmals zu einem schweren Kampf (angefangen von Frodo, der sich einen höheren Rang im Rudel erobern wollte) zwischen den Rüden, wobei ein anderer Rüde schwer verletzt wurde. Seitdem wurden die Tiere immer mit Gittern abgetrennt in unterschiedlichen Räumen untergebracht.
Jedes Zusammenführen der Bande führt jedoch spätestens nach ein paar Tagen wieder zu blutigen Machtkämpfen, eine Lösung des Problems auch mit Trainer war kurzfristig nicht in Sicht.

 

Deswegen hatte man schweren Herzens entschieden, Frodo wieder abzugeben, damit auch er die Chance auf ein tolles weiteres Leben hat und auch das restliche Rudel wieder zur Ruhe kommt. 
 

Wir suchten daher für Frodo einen Prinzenplatz (evtl. bei einer ruhigen zurückhaltenden Hündin) mit viel Zeit und viel zu verschenkender Liebe.

Corona hat uns die Sache nicht leichter gemacht. Denn viele schreckten davor zurück in diesen Zeiten einen Notmops aufzunehmn.

Doch dann schlug das Glück zu. Es meldete sich jemand, der der Familie gut bekannt war und wo man sicher sein konnten, dass ist der perfekte Platz. Und so konnte Frodo direkt vor Ostern ins neue Zuhause umziehen. Dort ist er der alleinige Prinz und genießt seinen neuen Status. Und auch im alten Rudel ist wieder Ruhe eingekehrt.

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Notmops Milow

Ein sehr trauriger Fall ist Milow, gerade 9 Jahre alt geworden, Retromops (Mops x JR) der ebenfalls Mitte März 2020 an uns herangetragen wurde.

Durch mehrere Schicksalsschläge ist er aktuell das reinste Nervenbündel und leidet an Panikattacken. Angefangen hat alles vor 3 Jahren als Milow von einem Auto anfahren wurde (es sind keine Verletzungen zurück geblieben).

Er versteckte sich sobald er Zugang zum Garten hatte hinter Büschen und blieb stundenlang zitternd dort. Natürlich wurde er mehrfach beim TA/TK vorgestellt der nichts Organisches finden konnte.

Da er in Gegenwart anderer Hunde entspannte, beschloss man Milow einen Gefährten an die Seite zu geben. Was auch prima funktionierte. Er kam deutlich zur Ruhe und die Situation schien sich zu normalisieren.

Dann passierte das Drama. Der andere Mops erkrankte schwer und mußte eingeschläfert werden.

Milow litt sehr und die Familie beschloss ihm wieder einen Gefährten zur Seite zu stellen. Diesmal einen Welpen (was sie heute selbst als Fehler ansehen).

 

Anfangs war alles gut, Milow und sein neuer Mopskumpel waren ein Herz und eine Seele. Dann kam der Welpe jedoch in die Pubertät und entwickelte sich zum Rüpel der gnadenlos den sehr sensiblen Milow unterbutterte, der plötzlich wieder Panikattacken hatte und sehr gestresst war. Natürlich hat die Familie versucht Ruhe im Rudel zu stiften und sich auch Rat geholt und auch Milow wieder untersuchen lassen (ohne Befund).

Zusätzlich sagte sich dann auch unerwartet Nachwuchs an und kurz darauf zog das von Milow sehr geliebte Herrchen aus (das ihn leider auch nicht behalten kann).


Das Frauchen hat versucht Milow Halt zu geben, ihn zu stabilisieren, viel mit ihm zu machen. Als das Baby vor 8 Monaten auf die Welt kam, schien alles kurzzeitig besser zu werden (Milow liebt das Baby), doch je agiler das Kind nun wird, desto mehr fangen seine Stressprobleme und Panikattacken wieder an, zumal ihm auch der andere Mops zusetzt. Inzwischen ist es so, dass Milow morgens schon in Hab-Acht-Stellung da sitzt und mit panischen Augen wacht. 

Draußen ist dann alles gut beim spazieren gehen. Aber ansonsten er kommt am Tage mit dem anderen Mops und dem Kleinkind im Haus im Haus nicht zur Ruhe sondern steht unter Dauerstrom.
 

Gemeinsam mit dem Frauchen wurde entschieden, für Milow ein neues Zuhause zu suchen, da der Haushalt mit dem immer agiler werdenden Kleinkind (auch wenn der andere Mops abgegeben würde) vermutlich immer noch zu unruhig für den traumatisierten Milow wäre.

Wir suchten für Milow daher einen ruhigen Platz ohne andere Tiere und Kinder, mit viel Zeit. Und wieder hatte das Schicksal seine Finger im Spiel und es fand sich eine Seniorin, die Milow genau das bieten konnte, was gebraucht hat. Er hat sich bereits gut eingelebt und seine Panikattacken sind schon besser geworden. Wir drücken die Daumen, dass sie bald ganz verschwinden und Milow noch viele schöne Jahre mit seinem neuen Frauchen genießen kann.

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Notmops Moritz

Ende August 2020 erreichte uns ein Notruf aus Großhansdorf. Mops Moritz, 12 Jahre alt (geb. Dez. 2008) sei auf der Suche nach einem neuen Zuhause.
Der Anlass ein ganz trauriger. Sein bisheriges Herrchen ist plötzlich ganz krank geworden und zwar so schlimm, dass er nach dem Krankenhaus in ein Pflegeheim umziehen muß. Und von seiner Familie, die ihn vorüber-gehend gepflegt hat, könne ihn leider niemand auf Dauer behalten.

Für sein Alter, ist Moritz noch ziemlich fit. Auch wenn seine Augen nicht mehr die besten sind, und er nur noch Schatten siht und seine Ohren auch nicht mehr die besten sind. Aber damit kommt er gut klar. Ab und zu zwicken seine Knochen vorne mal und er humpelt an manchen Tagen (das Wetter halt) etwas. 

Damit seine Knochen nicht so belastet werden hatte man ihn schon auf Diät gesetzt. Und auch, weil er das eine oder andere Gramm zu viel auf den Rippen hat. Ein bißchen hat er schon abgenommen. Da man eine Allergie auf Futtermittel (wegen häufigerer Zwischenzhenabszeße) nicht ausschließen konnte, gibt's erst mal nur Pferd mit Kartoffel.
 

Seitdem er schon etwas abgenommen habe, fällt ihm auch das Atmen leichter. Ansonsten ist er wie leider viele seiner Artgenossen, ein Mops den man nicht nur sieht, sondern auch hört ... und er schnarcht auch. 
 

Auch eine ziemlich dicke Nasenfalte, die muss täglich gepflegt werden, damit sie sich nicht entzündet hat der süße Opi. Die Pflege ist nicht so aufwändig und er  hält auch schön still dabei.


Er liebt altersgerechte Gassigänge und vor allem Kuscheln  oder  auch seine Nickerchen zwischen durch, und vor allem seine Püschtiere, die er dann mit Hingabe durchschüttelt.
 

Unsere Suche war bereits nach wenign Stunden sehr erfolgreich und es meldeten sich telefonisch und per Mail die ersten Interessenten. Insgesamt 52.459 Menschen haben alleine den Aufruf auf unserer Facebookseite den Aufruf gelesen weitere 475 mal geteilt. WOW!

Nach vielen Telefonaten/Mails und auch Vorkontrollen stand es fest. Moritz hat ein neues Zuhause. Der "norddeutsche Jung" wird ein Hesse! Das neue Frauchen hat es sich nicht nehmen lassen ihn direkt in Großhansdorf abzuholen. Am 5.9.2020 ist er umgezogen. Die Beiden haben sich schon gut aneinander gewöhnt. Wir wünschen Moritz noch viele tolle Jahre im neuen Zuhause.

 

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Notmops Chiccolino

Am 5. Oktober 2020 erreichte uns ein Notruf aus dem hohen Norden. Chiccolino, 9 Jahre alt und fast taub, bräuchte in neues Zuhause, da sich die Lebensumstände des Frauchens so verändert haben, dass er damit immer unglücklicher wurde. Schweren Herzens war dann die Entscheidung gefallen, für Chiccolino ein neues zuhause suchen zu lassen.

Direkt nach dem Anruf bei uns durchsuchten wir unsere Kartei mit den Vorgemerkten und vorkontrollierten Interessenten und Bingo, Volltreffer!  Kurz danach stand fest, Chiccolino wird vom hohen Norden in den Süden ins schöne Frankenland umziehen um das Sofa bei einer uns bereits gut bekannten, und vor allem Seniorenmopserfahrenen Familie besetzen.

Am Freitag (9.10.) ging es los Richtung Norden um Chiccolino anzuholen, und wo die neue Familie nach vielen Staus endlich am frühen Abend ankam. Das Kennenlernen von Chiccolino und seinen neuen Dosenöffern war völlig problemlos. Der aufgeschlossene Kerl fremdelte gar nicht, sondern kuschelte sich gleich zu seinem neuen Frauchen auf die Rückbank um sich während der über 600km langen Rückfahrt in den Schlaf kraulen zu lassen, während das neue Herrchen die wertvolle Fracht sicher nach Hause kutschierte. Diesmal ohne Staus.

Im neuen Zuhause stellte Chiccolino nach einer ersten Inspektion von Haus und Hof und den tierischen Mitbewohnern fest, dass es ihm alles sympathisch ist und sank erst mal zusammen mit seiner Familie in tiefen Schlummer.

Aktuell hilft er schon dem  neuen Herrchen beim Holz hacken und schlichten, damit kuschlige Winterabende vor dem knisternden Kamin garantiert sind.

Wir wünschen Chiccolino und seiner neuen Familie und seinen tierischen Mitbewohnern ein weiterhin so unproblematisches Zusammenwachsen und viele gemeinsame glückliche Jahre. 

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Notmops Gustav

Wenige Tage vor Weihnachten 2020 erreichte uns eine eMail aus Nürnberg. Mops Gustav, gerade 8 Jahre alt geworden, wäre in Not. Sein bisheriges Frauchen wäre gesundheitlich nicht mehr in der Lage sich ausreichend um ihn zu kümmern und auch in der Familie gäbe es leider keine Möglichkeit ihm gerecht zu werden, so wie er es kenne und verdient habe. Schweren Herzens hätte die Familie  die Entscheidung gefällt, für Gustav ein neues ein neues zuhause suchen zu lassen.


Wir kontaktieren Gustavs Familie, lernten Gustav persönlich kennen und bei der Überlegung, wo bei unseren vorgemerkten Interessenten der ideale Platz für Gustav wäre, war uns sofort klar, wo er perfekt passen würde.

Denn als die Mail bei uns einging hatte sich sich kurz vorher ein Mitglied bei uns gemeldet, das erst vor ein paar Wochen seinen Mops verloren hatte und gesagt hatte, "Ohne Mops geht es nicht, denkt an mich, wenn mich, wenn Ihr was passendes rein bekommt." Und wir hatten das Mitglied auf die Vormerkungsliste genommen.

Und mit seiner wirklich vorbildlichen Erziehung und den Eigenschaften die er mitbrachte, wäre Gustav auch der perfekte Therapiehund und daher ideal für unser Mitglied. Ein paar Mails und Telefonate später war klar, Gustav bleibt Franke, er wechselt nur von Nürnberg nach Würzburg, wird also jetzt Unterfranke. 

Am Sonntag 20.12.2020 holten wir Gustav morgens bei seiner Familie ab, wo (bei uns allen) viele Tränen flossen obwohl wir schon im Vorfeld einen möglichst schnelle Übergabe geplant hatten. Dann ging es für Gustav erst mal auf unseren Hundeplatz in Nürnberg, wo schon unsere "Büromöpse" auf ihn warteten und ihn wieder begrüßten.

Kurz darauf kam auch sein neues Frauchen und er stand zusammen mit den anderen am Tor und holte sich die ersten Streicheleinheiten ab, war neugierig. Nachdem wir in Ruhe den ganzen Papierkram abgewickelt hatte, Gustavs Körbchen, Lieblingsdecke, Futter und alles was er sonst noch so mitgebracht hatte ins Auto des neuen Frauchens umgeladen hatte, ging es final auf die letzten Kilometer seines Umzugs.

Nach einer kurzen Runde um das neue Zuhause, die erste Mahlzeit, chillen nun beide völlig geschafft auf dem Sofa und gewöhnen sich aneinander.

Wir wünschen Gustav und und seinem neuen Frauchen eine schöne Kennenlernzeit und in schnelles unproblematisches Zusammenwachsen ganz viele gemeinsame glückliche Jahre und Gustav viel Erfolg auch für seinen künftigen neuen Job als Therapiehund zusammen mit seinem neuen Frauchen. 
 

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Notmops Chico

Mitte Januar erreichte uns durch Vermittlung einer Facebook-Unterstützerin unseres Vereins die eMail einer Mopsbesitzerin.

Durch einen Trennungsfall werde dringend ein neues Zuhause für den 9-jährigen Chico benötigt, der aktuell sehr unter der veränderten Familiensituation leide.

Wir haben natürlich zugesagt sofort zu helfen und einen Einzelplatz für Chico zu finden. 

Nachdem unsere Interessentenkartei nicht den passenden zu Chico passenden Platz ausspuckte, erstellen wir am 23.1.21 einen Suchaufruf für Chicos neuen Sofaplatz. Binnen weniger Tage erreichten wir damit sagenhafte 63.867 Menschen, die den Suchaufruf noch dazu auch fast 450 mal teilten. WOW! Unser Postfach spuckte ohne Unterlass neue Bewerbungen aus, so dass wir sogar einen Bewerbungsstopp aussprechen mussten.

Aus all den tollen den Bewerbungen haben wir dann einige ausgesucht, die wir uns noch näher anschauen wollten und haben dann unsere zwei- und vierbeinigen Vorkontrolleure los geschickt, die die neuen Bewerber auf Herz, Nieren und u.a. auch Leckerlie überprüften. Ergebnis  ... nicht nur einen, sondern gleich mehrere Traumplätze für Seniorenmöppels gefunden. 

Nach zig Telefonaten, Vorkontrollen und viel Abwägen haben wir uns letztendlich für einen der kontrollierten  Plätze entscheiden müssen.
Chico ist am 30.1.21 in sein neues Zuhause bei einer wunderbaren, jung gebliebenen Familie mit viel Mopserfahrung, Zeit und einem weichem Sofaplatz so wie ganz viel Liebe umgezogen. In ein wahres Mopsparadies auf Erden also. 


Wir wünschen Chico und und seiner neuen Familie  eine wunderschöne Kuschel- und Kennenlernzeit und ein schnelles Zusammenwachsen sowie noch ganz viele gemeinsame glückliche Jahre.

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Notmops Gina

Mopsdame Gina stammt aus dem gleich Trennungsfall wie Chico.

Wir hatten bereits im Vorfeld zugesagt zu helfen, wenn es mit der avisierten Übernahme von Gina durch eine Bekannte der Familie nicht klappen würde.

Da Gina überaus dominant ist und die Chemie mit einem passenden Mitbewohner auf 4 Pfoten 100% passend sein muss, da sie sonst zur "Furie" mutiert und auch extrem eifersüchtig ist, und sie zudem Katzen "zum Fressen gern hat", entschlossen wir uns, in Absprache mit der Familie,  einen Einzelplatz für sie zu suchen um weiteren Stress für sie zu vermeiden.

Das gestaltete sich unterwartet etwas schwieriger als gedacht, da die aktuelle Bellfreudigkeit von Gina (kein Wunder bei so viel Umbrüchen im Leben auf einmal), viele Bewerber abschreckte bzw. deren Vermieter. Dabei waren wir uns sicher, mit der entsprechenden Aufmerksamkeit und Stabilität im Alltag würde Gina nicht mehr Bellen als jeder andere Hund auch und hatten das auch so angegeben.

Auch wenn es etwas gedauert hatte, so meldete sich doch kurz vor Ostern eine Familie, deren eigener Mops ein paar Monate zuvor verstorben war, und die sich auf Anhieb in Ginas Fotos verliebt hatten und die keinerlei Bedenken wegen Ginas Bellen und der anderen kleinen Macken hatte. 

Nachdem von unserer Seite auch nichts dagegen sprach, planten wir den Umzug. Denn Gina und ihre neue Familie trennten viele hundert Kilometer. Normalerweise alles machbar, allerdings in Coronazeiten und bei geschlossenen Hotels ... 

Da wir jedoch viele nette und engagierte Mitglieder und Mopstaxifahrer haben,und weil der Umzug am Karfreitag erfolgte, wo wegen des Feiertags keine LKW unterwegs waren und zudem wegen der Corona-Reisebeschränkungen auch kaum Urlauber auf der Autobahn waren, kam unsere Fahrkette für Gina gut durch. So konnte sie bereits am frühen Nachmittag in die Arme ihrer neuen Familie hüpfen und mit dieser das letzte Stück ins neue Zuhause fahren.

Bereits beim ersten Zusammentreffen eroberte Gina im Sturm das Herz der neuen Familie. Im neuen Zuhause auch den Garten, das Sofa und natürlich auch das Bett. Sie genießt nun die ungeteilte Aufmerksamkeit und läßt sich Streicheln und Verwöhnen wie sich das für eine Mopsprinzessin gehört. Gebellt hat sie bisher nur einmal ... vor Freude, im Garten, als sie einen Nachbarshund hörte und ihm wahrscheinlich mitteilen wollte: "Wuff, ich bin jetzt die Neue hier!"

Wir wünschen Gina und und ihrer neuen Familie  weiterhin eine wunderschöne Kennenlernzeit und Zusammenwachsen mit viel Kuscheln und Leckerlie sowie noch ganz viele gemeinsame glückliche Jahre.

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Notmops Paul

Und wieder (19.04.2021)  ist ein Notfellchen in sein neues Zuhause umgezogen.
 

Retromops Paul (2,5 Jahre) ist ein wirklich lieber Kerl, der gerne schmust und kuschelt.

Und mindestens genauso intensiv "beschützte" er seine Familie. Das gipfelte darin, dass er Besucher, insbesondere Kinder, gerne unvermittelt richtig fest zwickte, wenn sie seiner Meinung nach etwas in seinen Augen Falsches "taten" (selbst wenn sie nichts taten und nur auf dem Sofa saßen). Der Familie selbst, auch deren Kinder tat er nichts.

Auch war er sehr darauf Bedacht sein Revier zu bewachen ... Brief- und Paketboten trauten sich schon nicht mehr weiter als bis zum Gartenzaun.

Und Fußgänger, Radfahrer und Jogger wechselten sicherheitshalber die Straßenseite, wenn Paul mit seiner Familie im Garten war, denn Paul jagte sie alle unter lautstarkem Kläffen am Gartenzaun entlang und hätte er gekonnt, wäre er ihnen hinterher.

Freilauf beim Gassi, nicht möglich mit Paul ... denn, sah der einen Radfahrer oder Jogger gab er Fersengeld und versuchte den Radfahrer/Jogger zu stellen und war auch nicht mehr abrufbar bis er irgendwann keine Lust mehr hatte oder es dem Radfahrer/Jogger gelang ihn zu vertreiben bzw. der Familie ihn einzufangen.

Natürlich war Paul in der Hundeschule und war zuletzt auch im Einzeltraining mit Hundetrainern. Auf Anraten des Tierarztes und eines Hundetrainers war im November ein Kastrachip gesetzt worden, in der Hoffnung, dass Paul damit etwas ruhiger werden würde und sein "Mein Revier-Gehabe" damit besser kontrollierbar würde.

Trotz intensivem Training hat sich aber nicht wirklich viel getan. Und nachdem Paul letzte Woche wieder ein Kind aus der Verwandtschaft, das zu Besuch war aus dem Nichts heraus attackierte und zwickte, hat die Familie schweren Herzens die Entscheidung getroffen Paul doch abzugeben, bevor irgendwann etwas Schlimmeres passiert.

Wir kennen Paul persönlich und hatten uns daher entschieden ihn definitiv nur auf eine Endstelle ohne Kinder/Enkel umzusetzen. Und ihn, obwohl er auch mit anderen Möpsen gut klar kommt, auf einen Einzelplatz zu geben, zu jemanden, der viel Zeit exklusiv für ihn und zudem Erfahrung mit Hunden hat. Der Paul mit liebevoller Konsequenz und strenger Hand klar macht, dass nicht er entscheidet wer das Haus betritt und bleiben darf. Der ihm beibringen kann und wird, dass Jogger, Radfahrer und Co. keine Jagdbeute sind.

Gestern war es so weit. Paul durfte sein neues Herrchen kennenlernen, das nicht nur Erfahrung mit Möpsen sondern auch mit Herdenschutzhunden und Jagdhunden hat und ihm einfach mit liebevoller Konsequenz klar machen wird, wer der Chef ist und was er darf und nicht darf.

Nach kurzem Beschnuppern fasste Paul schnell Vertrauen zum neuen Herrchen und ließ sich nach kurzer Zeit bereits genußvoll den Bauch kraulen. Als wir ihn heute morgen noch einmal auf unserem Hundeplatz getroffen haben, war erstaunlich, wie Paul bereits auf sein neues Herrchen achtete und sich noch nicht mal für einen am Zaun vorbeifahrenden Radfahrer interessierte (um den "kümmerte" sich diesmal ein schwarzer Teufel aus der Hundeplatzmeute).
 

Dann mussten wir final Abschied nehmen, denn Paul wird von Nürnberg nach Ostfriesland ziehen und künftig die Küste "unsicher" machen. Damit dort keiner Angst vor ihm haben muß, wird das Training dort unter Aufsicht eines erfahrenen Hundetrainers weiter gehen und wir sind zuversichtlich, dass Paul sich zum Musterschüler mausern wird.

Wir wünschen Paul und seinem neuen Herrchen eine gute Fahrt nach Hause und weiterhin viel Erfolg beim Zusammenwachsen und Training und freuen uns auf ein Wiedersehen, z.B. bei einem unserer Mopstreffen.

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Notmops Pauli

Pauli (geb. 25.4.2010, kastriert) hatte eine sehr turbulente Woche hinter sich als er am 12.4.2021 auf eine unserer Pflegestellen zog. Ein paar Tage vorher kam sein Frauchen (dement) zur Kurzzeitpflege ins Pflegeheim, weil Herrchen ins Krankenhaus musste. Für ein paar Tage dachte man. Doch nun ist das Herrchen plötzlich verstorben und Pauli hat sein Zuhause verloren, denn ins Pflegeheim zum Frauchen kann er nicht.
 

Pauli war, als wir informiert wurden noch bei einer Hundesitterin (weil man ja dachte es ist nur für ein paar Tage). Und weil es keine Angehörigen gibt die sich um ihn kümmern möchten, sollte er nun ins Tierheim umziehen.
 

Zum Glück hat die Hundesitterin schon mal von unserem Verein gehört und uns direkt kontaktiert. Und Paulis weiteres Glück war, dass Herrchen und Frauchen mit einer Vollmacht vorgesorgt hatten und so konnte nun arrangiert werden, dass Pauli in unser Eigentum übergeht und von uns vermittelt werden soll, damit er seine letzten Jahre noch auf einem gemütlichen Sofaplatz bei einem Mopsfreund/in verbringen kann.

Von der Hundesittern erfuhren wir, dass er wohl arge (wiederkehrende) Ohrprobleme hat und, dass er bei kühlerem/feuchten Wetter vorne zeitweise etwas hinkt (wenn das Wetter warm ist, ist davon praktisch nichts zu merken) und nicht gerne auf Schotterwegen läuft. 

Den Tierarztcheck hat Pauli gut überstanden. Seine Ohren haben offensichtlich schon öfter Probleme gemacht. Bei einem ist der Gehörgang etwas verengt. Atmung ist gut, allerdings meinte der TA ein kleines Herzgeräusch zu hören, weshalb er auch noch beim Kardiologen vorgestellt wurde der Entwarnung gab. Das gelegentliche Humpeln war wohl eher dem Untergrund und mangelnder Bewegung geschuldet, genau wie sein 1 Kg Übergewicht. Nur seine Zähne eine mopstyapische Katastrophe.
Ansonsten war Pauli lt. TA für sein Alter sehr fit und munter und man sieht ihm seine fast 11 Jahre auch nicht wirklich an.

 

Noch während der Beseitigung seiner dringendsten Probleme hatte hielten wir schon die Augen nach einem künftigen Sofaplatz für ihn offen und schnell hatte eine unserer vorgemerkten Bewerberfamilien signalisiert, dass Pauli bei ihnen einen Sofaplatz für immer haben könne und auch gleich umziehen könne, die noch fällige Zahnsanierung könne dann direkt vor Ort beim mopserfahrenen TA gemacht werden. Nach Beratung mit der Pflegestelle welcher der kleine Schatz schon sehr ans Herz gewachsen war, stand fest, die Pflegestelle wird Paul selbst zu seiner neuen Familie bringen und sich davon überzeugen dass es dort klappt mit der vorhandenen Mopsdame. Andernfalls würde Pauli wieder mit der Pflegestelle nach Hause fahren.

Während Pauli sich gleich im neuen Zuhause wohl fühlte, war seine neue mopsige Mitbewohnerin Puki nur entsetzt, giftete Pauli an und kläffte sich die Seele aus dem Leib. Oh je, würde das gut gehen? Dank der Geduld von der Pflegestelle, die sich 3 Tage im Hotel vor Ort einnistete, bereit Pauli wieder mitzunehmen und der ebenso geduldigen adoptionswilligen Familie, geschah tatsächlich das Wunder. Die vorhandene Mopsdame fand doch noch Gefallen an Pauli und akzeptierte ihn in ihrem "Reich". Und so durfte Pauli bleiben. Die Pflegestelle fuhr beruhigt, ohne Pauli wieder nach Hause zurück.

Inzwischen erinnert nichts mehr an die anfänglichen Startschwierigkeiten zwischen Prinzessin Puki und Prinz Pauli. Die beiden sind inzwischen ein Herz und eine Seele. Und seit Pauli auch noch seine Zahnsanierung hinter sich gebracht hat, kann er sein neues Leben noch unbeschwerter genießen. Wie wir hoffen für viele weitre Jahre noch.

 

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Notfell MopsChi-Mix Yoda

Im September 2021 erreichte uns die Anfrage eines neuen Mitgliedes unserer Facebook-Gruppe. Sie erzählte uns von einem Notfall in der Nachbarschaft. Das Frauchen des erst 5-jährtigen MopsChi-Mix Yoda war verstorben und die Söhne könnten ihn leider nicht behalten, was man da machen könne?
Wir boten natürlich sofort Hilfe an und das anfragende Mitglied stellte den Kontakt zum einen Sohn her.

Bereits am nächsten Tag stellten wir Yoda auf unserer Facebookseite vor und kurz danach lief unser E-Mail-Postfach bereits über, so dass wir erst mal einen Bewerbungsstopp verhängten.

Aus der Vielzahl der tollen Bewerbungen und nach Telefonaten und Vorkontrollen haben wir uns letztendlich für ein Rentner-Ehepaar entschieden, das noch einen Mops hat, dessen "Lebensgefährtin" eine MopsChi-Dame kürzlich verstorben war und der daher sehr trauerte, so wie Herrchen und Frauchen auch.  Kurz nach unserem Anruf, dass sie Yoda übernehmen durften, fuhren sie direkt los um ihn beim Sohn der Verstorbenen abzuholen. Beide Hunde verstanden sich auf Anhieb und Yoda fand auch das neue Herrchen und Frauchen toll und ging bereitwillig mit. Ein Glücksfall für alle also und ein beruhigendes Gefühl für den Sohn des verstorbenen Frauchens Yoda in allerbesten Händen zu wissen und ihn wieder deutlich munterer zu sehen, denn auch Yoda trauerte.


Inzwischen ist eine Woche vergangen und wir wünschen Yoda der sich schon richtig gut mit seinem neuen Mopsbruder Andy angefreundet hat und sich auch schon sehr schön bei seiner neuen Familie  eingelebt hat,  noch ganz viele gemeinsame glückliche Jahre.

 

Notmops Lilly

Im Juli 2021 kontaktierte uns ein befreundeter Tierschutzverein, der sich vor allem im Auslandstierschutz engagiert und mit Möpsen normalerweise nichts zu tun hat. In deren Obhut befand sich  - durch den Verlust ihres Frauchens -  nun Mopsdame Lilly auf einer Pflegestelle. In einem Rudel mit "Langschnauzen" und Katzen. 

Für Lilly eine gewaltige Umstellung, war sie doch bis dato absolut verwöhnte Einzelprinzessin gewesen und hatte niemals ihre Dosenöffnerin mit anderen Hunden teilen müssen. Dazu kam ihr Handicap, Lilly ist durch Keratitis Pigmentosa fast völlig erblindet. 
Sie kam mit der neuen Situation nicht klar und mutierte im Haus zur Furie sobald ihr einer der anderen Hunde/Katzen zu nahe kam oder Lilly annahm, dass diese ihr Futter abspenstig machen könnten. Und das andere Hunde zusammen mit dem Pflegefrauchen auf dem Sofa kuscheln? Auch das war nicht so nach Queen Lillys Geschmack. Da flogen die Fetzen und die Post ging ab. Nach einiger Zeit auf der Pflegestelle und einigen fiesen Angriffen von Lillys Seite, machten allen Hunde (und die Katzen) einen weiteren Bogen im Haus um sie. 

Versuche ein neues passendes zu Hause für Lilly zu finden waren gescheitert.

Und so wurde wir ins Boot geholt, das passende Zuhause für Lilly zu finden. 

Es gab einige Anfragen für Lilly, aber wie das meist so ist bei Mopsbesitzern, es gab immer bereits einen, oder sogar zwei Möpse. Aber nach vielen Gesprächen mit der Pflegestelle und Videos von Lillys Verhalten, entschieden wir uns, sie definitiv nur auf einen Einzelplatz zu vermitteln. Einen Einzelplatz mit viel Liebe und Aufmerksamkeit nur für sie, aber trotzdem mit fester Hand, damit sie nicht die Herrschaft komplett übernimmt und nach Möglichkeit bei jemandem, der nicht mehr arbeitet, weil sie auch mit längerem Alleinsein ihre Probleme hatte. Klar, wer 11 Jahre seines Lebens verwöhnte Prinzessin mit 24/7 Personal war, der stellt sich nicht mehr so einfach um. 

So Einzelplatz haben wir dann nach vielen Wochen Suche auch im hohen Norden gefunden. Frauchen, noch nicht so lange im Ruhestand und noch fit mit viel Zeit und Liebe und einem ganz tollen Netzwerk an Unterstützung durch Freunde/Familie, falls mal ein Hundesitter benötigt würde. Unsere Vorkontrolleurin konnte nur das beste berichten und ihre vier tierischen Begleiter bestätigten diesen Eindruck.

Der Umzug von Lilly konnte geplant werden. Dafür mußte Lilly von der Pflegestelle erst mal an das Autofahren gewöhnt werden, bisher auch ein mittleres Drama. Lilly konnte jedoch schnell mit ein paar Tricks an eine ihr genehme Transportbox gewöhnt werden und dem Umzug stand nichts mehr im Wege. Am 25.9. ging es früh morgens in Baden-Württemberg bei der Pflegestelle los,. In Feuchtwangen übernahm unser Taxi-Team und brachte Lilly bis nach Kassel, wo sie in die Arme ihres neuen Frauchens "hüpfen" um sich auf den letzten Abschnitt ihrer Reise bis nach Schlewswig-Holstein schon mal an sie zu gewöhnen.

Nach einigen Staus sind Lilly und ihr neues Frauchen, sowie die Freundin, die die beiden gefahren hat, gut zuhause angekommen. Es gab Futter und die erste Nach war ruhig. Lilly zeigt sich bisher von ihrer besten Seite und wir hoffen, dass dies so bleibt.
Wir wünschen Lilly und ihrem neuen Frauchen eine erfolgreiche Zeit des Zusammenwachsens und aufeinander Einlassens und vor allem  noch ganz viele gemeinsame glückliche Jahre.

 
Notmops Davi

An einem grauen Novemberabend erreichte uns spät abends ein Hinweis eines Gruppenmitgliedes. Mops in Not! Für einen unkastrierten Mopsrüden, dessen Herrchen durch einen Schlaganfall nicht mehr für ihn sorgen konnte, würde dringend ein neues Zuhause gesucht. Ansprechpartner war die Hundepension in der das Möppi zu Gast gewesen war. Obwohl es schon spät war, nahmen wir Kontakt mit der Hundepension auf. Am nächsten Morgen hatten wir die Info, dass die Familie über unsere Angebot verständigt wurde und sich melden würde. 

Ein paar Stunden später konnten wir bereits mit der Familie telefonieren und alles notwendige besprechen und ihr welche unserer vorgemerkten und vorkontrollierten Endstellen vorschlagen. Gemeinsam fällten wir eine Entscheidung und wir machten uns daran, die ausgewählte Familie zu informieren und zu fragen ob ... ? Die Antwort fiel aus wie erhofft. Es war ein JA, natürlich darf Davi bei uns einziehen. Nun war Action angesagt, denn Davi sollte direkt am bevorstehenden Wochenende umziehen, also in knapp 36 Stunden.

Wir checkten unsere Helferliste auf Mopstaxifahrer, die nahe der geplanten Route wohnten und telefonierten wieder ein "bißchen". Kurz darauf standen die Fahrer und die Route. Davis Familie wurde über die Abholzeit verständigt, die Verträge vorbereitet, noch offene Fragen geklärt.

Pünktlich am Samstag ging es in Unterfranken los mit dem ersten Mopstaxi-Chauffeur in Richtung Hessen. Dort erfolgte planmäßig der Wechsel ins zweite Mopstaxi, Diesmal gab es, damit die Fahrt nicht so langweilig wurde noch einen mopsigen Beifahrer und eine "Stewardess". Im Hintergrund fieberten alle mit, denn der nächste Stopp war die Übergabe ans neue Frauchen. Bis das neue Frauchen ankam durfte sich Davi mit seinem neuen Mopskumpel noch ein bißchen die Beine vertreten.

Die Übergabe ans neue Frauchen klappte auch problemlos, genau wie die Rückfahrt. Im neuen Zuhause durfte er im Garten erst mal seinen neuen Mopsbruder kennen lernen. Der erklärte ihm kurz, wer der Chef im Haus ist (nämlich er) was Davi auch gar nicht anzweifelte. Danach ging es im Haus auf Erkundungstour weiter. Wie alle Möpse hat sich Davi sofort gemerkt wo die Küche war, denn irgendwann forderte er dort hartnäckig sein Futter ein.
Die erste Nacht verlief ruhig, Davi kommt auch immer mehr zur Ruhe, scheint begriffen zu haben, dass er bleiben wird. Auf dem morgendlichen Spaziergang schnuffelten er und sein neue Mopsbruder Max schon gemeinsam um die Wette. 
Wir wünschen Davi und seiner neuen Familie weiterhin ein gutes aneinander gewöhnen und noch viele tolle gemeinsame Jahre. 



 

 
Notmops Barney

Ende November 2021 erreichte uns eine Nachricht einer Mopsfreundin. Im Bekanntenkreis gäbe es einen Mopsnotfall, ob wir helfen könnten? Natürlich, was für eine Frage! Der Kontakt zu Besitzerin des Notfalles wurde hergestellt.
Es ging um Barney, einen quietschfidelen gerade 10 Jahre alt gewordenen Rüden. Eigentlich ging es ihm gut bei seiner Familie. Hätte nicht das Schicksal zugeschlagen. Sein Labbi-Kumpel mit dem er schon seit einigen Jahren zusammen lebte, war schwer erkrankt. Seine Pflege erforderte viel Zeit. Zeit die in der Familie beruflich bedingt seit Pandemiebeginn sowieso schon Mangelware geworden war. Die Folge, Barney war völlig unausgelastet und dachte, ok das Personal hat keine Zeit, dann spiel ich halt mit meinem Kumpel. Der konnte nur leider nicht mehr so und Barney unaufhörliche Spielaufforderungen und Liebesbezeugungen durch Abschlecken  machten den tierischen Mitbewohner langsam richtig verrückt, was auch seiner Erkrankung nicht so gut tat. 
Die Idee die Hunde dann räumlich einfach zu trennen, erwies sich auch nicht als Lösung. Es wurde hin und her überlegt und schließlich fiel die Entscheidung. Für Barney sollte ein neues Zuhause gefunden werden. 

In der Liste unserer Vorgemerkten Bewerber befand sich auch die ideale Endstelle, die Barney alles bieten konnte, was er ursprünglich gewohnt war. Eine etwa gleichaltrigen tierische Mitbewohnerin, ein aktives Herrchen und Frauchen, die quasi jede freie Minute und die Urlaube mit den Hunden verbringen. Und dazu den Opa im Haus mit einem weiteren Hund der auch als Hundesitter einspringen könnte bei Bedarf. Dazu einen riesigen Garten und viele tolle Spazier- und Wandermöglichkeiten in nächster Umgebung.

Schnell war klar, es passt wie die Faust aufs Auge, Barney kann direkt umziehen. Da Barney an dem einen Ende der Republik wohnte und seine neue Familien natürlich genau am anderen Ende, überbrückten wir einen Teil der Strecke mit einem unserer Mopstaxi-Teams. Barney war ein gechillter Passagier und konnte gut in die Hände seiner neuen Familie übergeben werden. Seine neue vierpfotige Mitbewohnerin Bullydame Motte fand er auch gleich reizend und auch sie hat gleich Gefallen an dem neuen Mann im Haus gefunden.

Inzwischen hat Barney sich schon gut eingelebt und genießt die viele Aufmerksamkeit und die täglichen ausgiebigen Spaziergänge und Spielstunden. 


Wir wünschen Barney und seiner neuen Familie, dass sie noch enger zusammen wachsen und noch viele schöne gemeinsame Jahre miteinander verbringen können.

 

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Notmöpse Runa und Faro

Die beiden fast 5-jährigen kastrierten Möpse Runa (dunkel) und Faro (beige) suchten Mitte Januar 2022 einen gemeinsamen Sofaplatz, da sie aufgrund familiärer Veränderungen leider nicht in ihrem Zuhause bleiben könnten.


Faro (*19.02.2017) war direkt als Welpe bei seiner Familie eingezogen. Und wurde uns als ruhiger, gemütlicher Geselle. beschrieben der nur , wenn es Futter gibt, hippelig würde und sich tierisch freut.

Runa (*28.08.2017) kam mit 10 Monaten  von der Züchterin zur Familie. Auch sie wurde eher als ruhiger Mops beschrieben, jedoch insgesamt etwas aufgeweckter als Faro.

Sie würden gerne Spazierengehen und im Garten toben. Und sie würden auch gerne miteinander kuscheln. Nur sei Runa manchmal eifersüchtig, wenn Faro gestreichelt würde und sie nicht auch. Aber das sei unproblematisch. Probleme mit den beiden gäbe es nicht.

Die Wahrheit sieht leider ein bißchen anders aus. Die beiden kennen praktisch nichts, sind nicht stubenrein und bellen alles an was ihnen nicht geheuer vorkommt. Und das ist leider viel. Am liebsten pinkeln und kacken sie auf ihre mitgebrachte "Kuscheldecke" oder in Körbchen oder auf Teppiche, alternativ markiert Faro im Haus alles sobald man ihn nur ein paar Sekunden aus den Augen lässt. Sie kennen nicht das an der Leine laufen und Faro ist zudem extrem ängstlich. Treppen läuft er gar nicht. Auch nicht die eine flache Stufe vom Haus in den Garten. Da lässt er sich panisch auf den Bauch fallen und streckt alle Viere von sich. Und was seine "Liebe" zu Runa angeht ... am liebsten würde er sie den ganzen Tag rammeln und abschlecken, weshalb sie immer versucht Abstand von ihm zu halten.

Zum Glück kamen die beiden zu Interessenten, die extra Urlaub genommen haben und die zudem ganz viel Geduld, Liebe, sowie reichlich Erfahrung haben und sich nicht abschrecken ließen. Sondern den beiden nun alles beibringen, so wie man es Welpen lernt (d.h. Pipi/Kacka im 2-Stunden-Takt und nach jedem Spielen, Fressen und Schlafen).
Und so langsam wird es. Das Laufen an der Leine funktioniert schon viel besser. Und Faro hat nach 8 Tagen endlich das erste Mal nicht im Haus markiert. Die ausgiebigen Spaziergänge genießen beide inzwischen sehr. Auch wenn sie noch nicht so 100% davon überzeugt sind, dass man die Geschäftchen auf dem Gassigang erledigt und nicht aufhebt bis man wieder im heimischen Garten ist. Aber es wird!

Aktuell sieht so aus, als ob die beiden bald fit im kleinen Mops-Einmaleins  sind und dann den Rest ihres 2. Lebens genießen können.

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